Feuerwehrausflug-2026-Steinach-020

Feuerwehrausflug 2026 – Steinach – Brennerbasistunnel

Auch in diesem Jahr führte uns der traditionelle Feuerwehrausflug wieder zu interessanten Zielen und besonderen Erlebnissen. Von der Besichtigung des Brennerbasistunnels über kulturelle Highlights in Innsbruck bis hin zum Austausch mit der Freiwilligen Feuerwehr Steinach war für jeden etwas dabei

Zu Besuch auf Europas größter Tunnelbaustelle

Der Feu­er­wehraus­flug 2026 star­te­te in die­sem Jahr eine Stun­de spä­ter als gewohnt in Rich­tung Süden. Das ca. 150 km ent­fern­te Stein­ach am Bren­ner war das Ziel unse­res dies­jäh­ri­gen Feu­er­wehraus­flugs. Zur Ein­stim­mung ins The­ma „Bren­ner­ba­sis­tun­nel“ star­te­ten wir mit einer Füh­rung direkt am Infor­ma­ti­ons­zen­trum in Stein­ach und konn­ten anschlie­ßend mit dem Bus die Bau­stel­le in Beglei­tung von 2 erfah­re­nen Tun­nel­füh­rern ein­tau­chen. Die ein­drucks­vol­len Men­gen von bis zu 6.000 Ton­nen pro Tag an Gestein, die aus dem Berg trans­por­tiert wur­den, lie­ßen uns stau­nen. Die Orga­ni­sa­ti­on und die kom­ple­xen Auf­ga­ben die so ein Rie­sen­pro­jekt mit sich bringt war mehr als beeindruckend

Im wei­te­ren Ver­lauf des Tages gab es die Mög­lich­keit, die um uns lie­gen­den Stu­bai­er Alpen mit einer Seil­bahn zu erkun­den. Die Seil­bahn brach­te uns zur Mit­tel­sta­ti­on Ber­ger­alm, wo wir bes­tens kuli­na­risch ver­sorgt wurden. 

Zwischen Kaiserstadt und Skisprungschanze

Am zwei­ten Tag unse­rer Rei­se mach­ten wir uns ins nörd­lich gele­ge­ne Inns­bruck auf den Weg. Dort star­te­ten wir mit 2 Stadt­füh­re­rin­nen, die uns die neue und alte Archi­tek­tur der Stadt Inns­brucks näher­brach­ten. Wäh­rend der 2‑stündigen Füh­rung quer durch die Alt­stadt wur­den wir auf sämt­li­che archi­tek­to­ni­sche Wun­der­wer­ke auf­merk­sam, die ohne pro­fes­sio­nel­le Füh­rung nur wenig ins Auge gefal­len wären.

Den Nach­mit­tag ver­brach­ten wir bei bes­tem Wet­ter und unbe­schreib­li­cher Aus­sicht auf der Berg­isel Schan­ze. Der Ort Berg­isel ist für Inns­bruck nicht nur für die ein­drucks­vol­le Schan­ze bekannt, son­dern auch für den Wider­stand gegen die bay­risch fran­zö­si­sche Besat­zung im Jahr 1809, wie die mono­men­ta­le Sta­tue von Ande­ras Hofer auf dem Berg­isel aufzeigte.

Feuerwehrtechnik und Naturgenuss

Wie soll es auch anders sein, durf­ten wir am Sonn­tag­vor­mit­tag den gro­ßen und umfang­rei­chen Maschi­nen­park der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Stein­ach bewun­dern. Die Ein­satz­ge­bie­te der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Stein­ach umfasst Bahn, Stra­ße, Tun­nel­ret­tung und noch vie­le wei­te­re Gebie­te, was den Feu­er­wehr­stand­ort in Stein­ach zu einem beson­de­ren Ort der Exper­ti­se macht. Bei den Feu­er­wehr­män­ner, die uns das Feu­er­wehr­haus und die Fahr­zeu­ge näher brach­ten konn­te man die Begeis­te­rung förm­lich spü­ren, wodurch wir etwas den Zeit­plan aus den Augen verloren.

Trotz ein wenig Ver­spä­tung star­te­te der letz­te Pro­gramm­punkt an der Gra­waalm. Die schö­ne Aus­sicht, die vie­len Wan­der­mög­lich­kei­ten rund um den Gra­wa-Was­ser­fall und das bay­ri­sche Bier lie­ßen auch den letz­ten Teil­neh­mer zur Ruhe kom­men. Am spä­ten Abend erreich­ten wir wie­der voll­be­setzt und gut erholt das Ayin­ger Feuerwehrhaus.